Detektivgeschichten

Wer war der Täter? Das ist in Kriminalgeschichten die entscheidende Frage. Meist gab es zu Beginn einen Diebstahl oder Mord, der jede Menge Indizien und Tatverdächtige hinterlassen hat. Die Detektive versuchen die Fälle mit Logik und ihrer Intuition zu lösen, ebenso wie die Leser selbst ihre Schlussfolgerungen ziehen. Auch in den hier vorgestellten Krimis und Detektivgeschichten, die von verschiedenen Autoren verfasst wurden, bietet es sich oftmals an, den Kriminalfall in Eigenregie zu lösen.

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Skrupellose Geschäfte
In einem Luxushotel kommt es zu einem Giftmord. In dem Zusammenhang drohen unschöne Geschäfte aufzufliegen.

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Alles für den Familienfrieden
Ein Makler wird in dieser Geschichte tot in einer leeren Wohnung aufgefunden. Hat eine Dame aus der Halbwelt etwas mit dem Vorfall zu tun?

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Der neue Kollege
Eine Polizistin wird entführt. Und niemand im Revier hat die leisteste Ahnung davon. Nur ihrem Weimaraner ist klar, dass etwas nicht stimmt.

Kriminalgeschichten im Wandel der Zeit

Seit jeher faszinierte den Menschen die unterhaltsame Schilderung von Verbrechen. Vermutlich ist dieses Bedürfnis der Grund, warum der Kriminalroman einen festen Platz in der Literatur besitzt.

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Der wohl erste gelungene Versuch einer Kriminalgeschichte nach unserem heutigen Verständnis stammt dabei von Friedrich Schiller, der in seiner Erzählung „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ schildert, wie jemand aus Geldnot zum Wilddieb wird. Im 19. Jahrhundert begann sich das Genre der Detektivgeschichte zu entwickeln, wobei diese immer von einem Verbrechen ausgeht, das in weiterer Folge aufgeklärt wird. Die ersten Detektivgeschichten stammen von Edgar Allan Poe, der selbst wiederum von E.T.A. Hoffmanns Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ beeinflusst wurde.

Vielen Kriminalgeschichten laden die Leser zum Mitraten ein. Dieser Typus wird „Whodunit“, was vom englischen „Who has done it?“ kommt. Der vermutlich bekannteste Vertreter ist Arthur Conan Doyle, der Schöpfer des exzentrischen Privatdetektivs Sherlock Holmes und dessen Partner Dr. Watson. Klassischerweise wird im Whodunit-Krimi meistens ein Mord aufgeklärt, wobei die Identität des Mörders in der Regel bis zum Ende der Geschichte verborgen bleibt. Doch nach und nach auftauchende Hinweise helfen der Polizei oder den Privatdetektiven, den Fall zu lösen, wobei es stets auch Akteure gibt, die jeder Aufklärung der Tat so manchen Stein in den Weg legen.
Eng verwandt mit dem Whodunit sind die Polizeiromane, die nicht selten an sehr ungewohnten Orten spielen. Dazu gehört beispielsweise der Roman „Rächende Geister“ von Agatha Christie, die gerne als die „Queen of Crime“ bezeichnet wurde. Ihre berühmten Werke um den belgischen Detektiv Hercule Poirot und Miss Jane Marple avancierten zu Bestsellern.

Kinder und Jugendliche müssen nicht auf den Genuss dieses Genres verzichten, das sich aufgrund seiner Inhalte doch eher an Erwachsene richtet. Auch wenn sich Mord und Totschlag meist in Grenzen halten. Dennoch sind die Abenteuer der „Drei Fragezeichen“ oder „TKKG“ ein Stück jugendverträglicher, ohne deswegen minder spannende Unterhaltung zu bieten. Viele Erwachsene erinnern sich auch heute noch gerne an das regelrechte Verschlingen dieser Bücher zurück, die einen festen Platz in den Regalen ihrer Kinderzimmer hatten.

Heutzutage schmücken Krimis und Thriller nach wie vor die Bestsellerlisten. Verfilmungen von Detektivgeschichten aller Epochen prägen auch das Fernsehprogramm, ebenso wie spezielle TV-Produktionen. Man denke nur an den Tatort und seinen berühmten Kommissar Schimanski, an Derrick oder den Alten. Auch in diesen Serien geht es meist um die Aufklärung eines Mordes. So wie in vielen der online zum Lesen angebotenen Krimis dieser Kategorie.

Auf dieser Website sind eine Reihe weiterer kostenloser Kurzgeschichten zu finden. Neben dem Entschlüsseln detektivischer Rätsel kann man zum Beispiel die Sehenswürdigkeiten dieser Welt mithilfe von Reiseberichten literarisch besuchen.