Kurzgeschichten

Eine Auswahl an kurzen Storys verschiedener Autoren zum kostenlosen Stöbern. Die Texte hier sind meist im Stil einer Kurzgeschichte verfasst und lassen sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Dafür zeichnen sie sich durch besondere Vielfalt aus, die von der Sehnsucht nach dem einfachen Landleben bis hin zu Kindheitserinnerungen voller Bits und Bytes reicht.

Anthologie zum online Lesen

Insgesamt lässt sich die Website auch als Anthologie voller Kurzgeschichten betrachten. Die Sammlung ist thematisch in diverse Kategorien wie beispielsweise „Weihnachten“ oder „Liebe“ eingeteilt, sodass Leser leichter eine Story finden, die gerade interessiert.
Die Geschichten in der hier aufgerufenen allgemeinen Kategorie erzählen von den unterschiedlichsten Dingen, die oft nur schwer in die vorhandenen Rubriken dieser Seite einzuordnen sind. Es handelt sich um Prosa, die Einblicke in Realitäten und Erinnerungen gewährt und die gelegentlich etwas vermitteln möchte, ohne gleich die Moralkeule zu schwingen.

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Schöne Tage auf dem Land
Erinnerungen an eine unbekümmerte Kindheit auf dem Lande. Von Kartoffelernten, Sandgruben und verborgenen Schätzen.

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Computer inklusive Sternentor
Kindheitserinnerungen aus den Achtziger Jahren. Wie man mit einem Heimcomputer die Welt beherrschen und in ferne Galaxien reisen kann.

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Die Baronin und das Kätzchen
Eine gefühlskalte Baronin mag weder Tiere noch Menschen. Doch ein hilfsbedürftiges Kätzchen schafft es, ihr Herz einen Spalt zu öffnen.

Die typische Kurzgeschichte

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Sie ist eine moderne Form der Literatur, deren charakteristisches Merkmal auf ihrer Kürze beruht. Oft sind Short Storys nur eine oder wenige Seiten lang.
Ihren Ursprung hat diese Gattung in der anglo-amerikanischen Literatur. Ihre Entstehung ging eng einher mit dem wachsenden Erfolg der Zeitschriften im 19. Jahrhundert. Mit kurzen Geschichten, die in Magazinen veröffentlicht wurden, entdeckten viele britische und amerikanische Schriftsteller, darunter auch Größen wie Edgar Allan Poe und Ernest Hemingway, eine höchst lukrative Einnahmequelle als Alternative zum Buchmarkt. Das trug zum großen Aufschwung der Kurzgeschichten im 20. Jahrhundert bei.
In Deutschland hatte das neue Genre es zu Anfang schwer, sich gegen die etablierte literarische Kurzform der Novelle durchzusetzen. Ab 1945 erlebte es dann auch im deutschsprachigen Raum eine Blütezeit, als literarische Form des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg. Bekannte deutsche Autoren sind Heinrich Böll und Siegfried Lenz.

Ein typisches Merkmal der Gattung ist die fehlende oder auffallend kurze Einleitung. Dabei steigt der Leser direkt in die Handlung ein. Durch Metaphern, Andeutungen und Aussparungen wird das Erzählte verdichtet. Meist beträgt die Zeitspanne nur wenige Augenblicke oder Stunden. Es könnte auch nur eine Momentaufnahme sein, die der Autor seinem Publikum präsentiert. Immer wieder zeichnet sich eine Kurzgeschichte durch ein offenes Ende oder eine unerwartete Pointe aus. So bringt der Schriftsteller sein Publikum dazu, über das Gelesene nachzudenken. Eindeutige Lösungen oder Deutungen gibt es daher wenig.

Die Handlung kann emotional sein oder von einem Konflikt bestimmt. Sie wird häufig nur angedeutet. Manchmal stehen nur eine oder zwei Personen im Mittelpunkt. Nur selten hat eine Kurzgeschichte viele Protagonisten. Typische Themen sind aktuelle Probleme der Gesellschaft und der Zeit, in der sie geschrieben wurde. In vielen Fällen handelt es sich um eine alltägliche Begebenheit mit ganz normalen Menschen als Protagonisten. Heldenhafte Aktionen sind eher die Ausnahme.